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Richter stimmt Investor zu - Apple zieht Antrag zurück

25.02.2013 | 10:27 Uhr |

Damit wurden Apple Pläne, Vorzugsaktien abzuschaffen, auf Eis gelegt, Ob die einstweilige Verfügung jetzt aber die erhofften höheren Dividenden-Ausschüttungen bringen wird, bleibt fraglich.

Investor David Einhorn, der den Greenlight Hedgefond verwaltet hat seine Klage gegen Apple vor Gericht erfolgreich durchgesetzt, berichtet Cnet . Apple hat daraufhin noch vor der Aktionärsversammlung seinen Antrag auf Änderungen in Apples Statuten wieder zurückgezogen. Einhorn strebte mit seiner Klage am 7. Februar eine einstweilige Verfügung an, wonach Apple die Ausgaberegeln für Vorzugsaktien nicht ändern darf.

Apple zeigt sich in einer Pressemitteilung von der Zustimmung des US-Bezirksgericht-Richters Richard Sullivan enttäuscht: Die Richtlinien für Vorzugsaktien sollten nur im besten Interesse der Aktieninhaber sein, aber dank Verfügung dürfen die Aktionäre auf der jährlichen Hauptversammlung am 27. Februar nun nicht über die geplante Änderung abstimmen.

Einhorn hingegen setzte sich bei dem Gericht mit der Anschuldigung durch, dass Apple mit einer Neuregelung der Vorzugsaktien nur auf dem Papier erhöhte Gewinne ausschüttet, aber seine Barreserven nicht wesentlich angreift. Apples Vollmacht-Anweisung, die alle Abstimmungspunkte für die Hauptversammlung am 27. Februar umfasst, enthielt auch den Vorschlag, Vorzugsaktien ganz abzuschaffen . Die von Einhorn erwirkte Verfügung unterbindet jetzt das Bündeln von Entscheidungen und erfordert explizite Abstimmungen über jeden einzelnen Punkt auf der Liste.

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