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Richtlinien für Apps verschärft – mehr Transparenz

03.05.2016 | 15:49 Uhr |

Erst vor Kurzem hat Apple die Schnittstelle für Apple Music für Entwickler freigegeben, darauf hin haben sich die Richtlinien geändert.

Apple will seinen Streaming-Dienst Apple Music weiter in Apps von Dritten  integrieren lassen, deswegen stellt der Hersteller eine Schnittstelle für die Entwickler zur Verfügung ( wir berichteten ). In diesem Zuge haben sich auch die Richtlinien für die Entwickler geändert: Der neue Punkt "Apple Music API" ist hinzugekommen. Offenbar hört hier Apple auf die Nutzer, denn als erster Unterpunkt ist der Verbot des automatischen Abspielens festgeschrieben.

Da es CareKit mittlerweile auf Github als eine offene Plattform gibt, sind auch die Richtlinien im Punkt 27 darauf hin aktualisiert. Interessante Anmerkung am Rande: Die Apps, die die HealthKit oder CareKit APIs nutzen, dürfen die Daten nicht in iCloud speichern. 

Mehr Transparenz will Apple auch von den Apps, die die Ortungsdienste am iPhone oder iPad anzapfen. Die App-Entwickler müssen gegenüber dem Nutzer erklären, für welche Funktionen genau sie die Ortungsdienste des iOS-Geräts brauchen. In den Einstellungen auf dem iPhone im Bereich "Datenschutz" werden unter den "Ortungsdiensten" sämtliche Apps aufgelistet, die diese Dienste gebrauchen. Im Einzelansicht sind auch die Erklärungen dabei, so nutzt die Apple Watch App den Standort, um die Sonnen- und Monddaten auf dem Zifferblatt zu verwenden. Siri kann zum Beispiel die lokalen Vorschläge so besser anbieten.

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