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Riesenkampagne für den iMac in den USA

17.08.1998 | 00:00 Uhr |

Apple will in diesem Jahr nach eigenen Angaben 100 Millionen US-Dollar für die iMac-Werbekampagne ausgeben. Dies ist nicht nur die größte Kampagne in der Firmengeschichte (die "1984"-Kampagne für den Mac kostete 85 Millionen US-Dollar), sondern offenbar auch der größte Werbefeldzug überhaupt, der innerhalb der Computerbranche je für ein einzelnes Produkt gestartet wurde. Informationen der Fachzeitschrift Advertising Age zufolge hat etwa Marktführer Compaq (weltweiter Marktanteil laut IDC 1997: 12,7%) seinen Werbeetat 1998 auf gerade mal 50 Millionen US-Dollar verdoppelt. Werbung für den iMac, der in den USA ab 15. August, in Deutschland ab 5. September ausgeliefert wird, gab es bisher nur in den USA und in Form von Radiospots, die den Fünftages-Countdown bis zur Auslieferung begleiteten. Ab Sonntag, 16. August, so kündigt das US-Online-Magazin news.com an, würden Fernsehspots bei allen wichtigen US-Fernsehsendern in der Programmsparte Familienunterhaltung geschaltet. In den europäischen Ländern werde es Fernsehspots erst zum jeweiligen Verkaufsstart geben.

Im Printbereich engagiert sich Apple USA mit zwölfseitigen Anzeigenstrecken, die ab heute in allen großen Verbraucherzeitschriften geschaltet werden. Advertising Age erwartet, daß sich die Kampagne inhaltlich auf die Benutzerfreundlichkeit des iMac in bezug auf den Internet-Zugang konzentriert. Schließlich werden noch Plakate in zehn US-Großstädten zu sehen sein, die Slogans lesen sich wie folgt: "I think, therefore iMac.", "Chic, not geek.", "Sorry, no beige." und "Mental floss." Die zuständige Agentur ist TBWA Chiat/Day. Das kalifornische Unternehmen hat auch den von Ridley Scott gedrehten "1984"-Spot gedreht. lf

Info: Apple, Internet: www.apple.com/imac , Advertising Age, Internet: www.adage.com. news.com , News.com, Internet: www.news.com , TBWA Chiat/Day, Internet: www.chiatday.com

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