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Roaming in der EU wird billiger

28.06.2013 | 14:10 Uhr |

Am 1. Juli tritt eine neue Stufe der EU-Obergrenzen für Roaming in Kraft. Vor allem das mobile Internet im Ausland wird günstiger.

Der maximale Preis pro übertragenem Megabyte in EU-ausländischen Netzen sinkt am 1. Juli um 25 Cent. Statt 70 dürfen Netzbetreiber nur noch 45 Cent verlangen - plus Mehrwertsteuer. Grund dafür ist die Höchstgrenze für Roaming-Gebühren, die von der EU-Kommission stammt. Im Juli tritt eine weitere Stufe davon in Kraft.

Die neuen und zukünftigen Roamingggebühren.
Vergrößern Die neuen und zukünftigen Roamingggebühren.
© EU-Kommission

Neben den Internetgebühren sollen auch Telefonate günstiger werden. Diese dürfen pro Minute ab Juli noch 24 statt 29 Cent kosten - ebenfalls plus Steuer. Im Juli 2014 werden die Roamingkosten abermals reduziert, dann kostet ein Megabyte Daten maximal 20, eine Minute Telefonat noch 19 Cent. EU-Kommissarin Neelie Kroes würde Roaminggebühren am liebsten vollständig abschaffen .

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