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Rohlinge prüfen und unbrauchbare aussortieren

21.11.2006 | 13:54 Uhr |

Schon mit einfachen Mitteln kann man die Qualität von DVD-Rohlingen testen und sich aus den Angeboten den passenden Hersteller für den eigenen Brenner auswählen. Zusätzlich: Tipps zur Aufbewahrung

Mit größter Selbstverständlichkeit brennt man wichtige private und geschäftliche Daten als Langzeit-Backup auf CD und DVD. Wie sich bei manchem Anwender bereits gezeigt hat, sind die praktischen Datenscheiben aber weit weniger haltbar, als manche Hersteller behaupten. Statt den vom DVD-Hersteller Verbatim versprochenen hundert Jahren Lebenszeit sind einige DVDs oder CDs schon nach wenigen Jahren nicht mehr lesbar. Mit einigen Tipps kann man diese Probleme aber von vornherein reduzieren.

Besitzern eines aktuellen externen DVD-Brenners sind Probleme beim DVD-Brennen so gut wie unbekannt. Beschränkt man sich auf 4-fache Brenngeschwindigkeit, können moderne Brenner auch billige Rohlinge vom Discounter zuverlässig brennen. Über die Langzeitstabilität der gebrannten Rohlinge bleibt man aber im Ungewissen.

Anders dagegen bei den extrem flachen Brennern in dem neuen Macbook Pro oder Macbook. In unserem Test mit einem Macbook bricht beim Brennen von DVD-Rs von Octron die Software reproduzierbar mit einem Datenfehler ab. In den tragbaren Macs stecken Laufwerke, die sehr sensibel auf minderwertige Rohlinge reagieren. Ausgestattet sind Macbooks und die 15-Zoll-Version des Macbook Pro mit dem Brenner UJ-857 von Matsushita. Die im iMac und Mac Mini verbauten Brenner, die Modelle Pioneer K05 und Matsushita UJ-846, sind zuverlässiger, aktuellen Desktop-Laufwerken aber qualitativ unterlegen. Will man mit diesen Brennern wichtige Daten sichern, sollte man seine Rohlinge besonders sorgfältig auswählen und die Brennqualität im Auge behalten. Doch die Frage bleibt: Woher weiß man, ob ein Rohling gut ist? Für die Lösung dieser Aufgabe haben wir mehrere Testmethoden zu bieten.

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