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Analysten erwarten schrittweisen Rückzug von Steve Jobs

18.12.2008 | 17:58 Uhr |

Wirtschaftsexperten vermuten, dass Steve Jobs sich nach und nach aus dem operativen Geschäft zurückziehen wird und Nachfolgern das Feld überlässt.

Der Apple-Experte der Analysten von Piper Jaffray, Gene Munster, geht davon aus, dass Steve Jobs sich mehr und mehr aus der Öffentlichkeit und der Verantwortung bei Apple zurückziehen wird. Dass Steve Jobs nicht auf der kommenden Macworld Expo auftrete und stattdessen Phil Schiller das Feld überlässt, ist für Munster ein deutliches Signal, dass sich Steve Jobs langsam von Apples Führungsspitze verabschiedet. Bereits beim "Notebook-Event" im Oktober hatte sich Jobs die Unterstützung von COO Tim Cook, Chefdesigner Jonathan Ive und Phil Schiller geholt, mit denen er sich auf der Bühne abwechselte.

Munster sieht eine "klare Botschaft, dass ein Managementwechsel bevor steht". Die Ankündigung, dass Steve Jobs die letzte Keynote auf der Macworld Expo nicht selbst halten werde, hatte neue Gerüchte um seinen Gesundheitszustand befeuert. Der Aktienkurs Apples stürzte sogleich um etwa sieben Prozent ein. Munster glaubt nicht daran, dass Apple neuste Ankündigung unbedingt ein schlechtes zeichen für den Zustand von jobs sein muss. Gene Munster schreibt in einem Bericht, dass Steve Jobs "Apples unersetzliches Gesicht" sei. Dennoch stammten die erfolgreichen Produkte gleich von einer ganzen Reihe fähiger Manager.

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