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Run auf Apples Profi-Modelle

20.03.2000 | 00:00 Uhr |

Zu Anfang des Monats sah es in Sachen Lieferbarkeit von Macs noch beinahe rosig aus, nun beginnt sich das Bild wieder zu verdüstern. Nach Macwelt-Informationen sind insbesondere die Profi-Produkte mit teilweise wochenlangen Lieferzeiten behaftet.

So erwartet Apple laut einer an die Händler versandten Produktverfügbarkeitsliste, im März lediglich einen Teil der offenen Bestellungen von Power Macs G4/400 ausliefern zu können; Neubestellungen würden nicht vor April erfüllt. Beim "mittleren" Modell mit 450 MHz und dem Topmodell mit 500 MHz soll sich die Reserve in diesen Tagen auf eine ausreichende Stückzahl erhöhen.

Auch Powerbook-Aspiranten werden sich gedulden müssen. Zwar scheint das 500-MHz-Topmodell weitgehend verfügbar zu sein. Vom preisgünstigeren Modell mit 400-MHz-G3 wird Apple aber voraussichtlich nur die Hälfte aller Vorbestellungen decken können.

Selbst bei den Consumer-Rechnern steht die Ampel auf Gelb. Sofort mitnehmen können werden iMac-Käufer nur die DV-Modelle - abgesehen von der Farbvariante Tangerine. Der iMac 350 ist dagegen Mangelware: Die Hälfte aller Vorbstellungen bleibt Apple zufolge bis auf weiteres unerfüllt.

Lichtblick in der Liste sind die iBooks, bei denen allenfalls die Farbvariante Blueberry einmal nicht im Händlerregal bereitstehen könnte.

Ob Apple genügend Cinema Displays auf Lager hat, ist freilich ungewiss; es wird ausschließlich über den Apple Store vertrieben.

Die Power-Mac-Verknappung könnte durchaus im Zusammenhang mit der hohen Popularität dieser Modelle stehen, denn unter Macwelt-Lesern genießen Apples auf den professionellen Markt ausgerichtete Produktlinien weit höhere Beliebtheit als die Consumer-Rechner.

In einer Umfrage auf Macwelt Online, in der die Investitionspläne der Leser in den kommenden sechs Monaten abgefragt wurden, erwies sich der "kleinste" Power Mac G4 mit 400 MHz Prozessortakt als klarer Favorit der Leser: Fast jeder Vierte gab an, sich einen solchen Rechner zulegen zu wollen. Damit vereinte der G4/400 beinahe so viele Stimmen auf sich wie sämtliche iMac- und iBook-Modelle (iBook, iBook SE, iMac 350, iMac DV 400 und iMac DV SE) zusammen genommen.

Letztere bekämen im Schnitt jeweils nur von jedem zwanzigsten Leser den Zuschlag, wenn es um den Kauf eines neuen Rechners ginge. Hinter dem Power Mac G4/400 liegen das Powerbook G3/400 und der Power Mac G4/500 mit jeweils knapp 14 Prozent der Stimmen, das Powerbook G3/500 mit 11 Prozent sowie der Power Mac G4/450 mit 10 Prozent. lf

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