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SAP baut Kooperation mit IBM aus

11.04.2005 | 11:13 Uhr |

Der weltgrößte Unternehmenssoftware-Hersteller SAP hat einem Pressebericht zufolge seine Zusammenarbeit mit dem US-Computerkonzern IBM (IBM) bei Datenbanksystemen deutlich ausgeweitet.

Damit wolle SAP seinen US-Rivalen Oracle dessen Kerngeschäft schwächen, berichtet die "Financial Times Deutschland" (Montagausgabe).
Bereits im laufenden Quartal werde IBM eine neue Version des Datenbanksystems DB2 Universal Database herausbringen, das durch neue Funktionen für den Einsatz mit SAP-Systemen optimiert sei, sagte IBM-Manager Dirk Langhorst der Zeitung.

Bisher nutzten 65,5 Prozent aller SAP-Kunden die Oracle-Datenbanksoftware, während der Anteil von IBM hier bei 12,1 Prozent liege, schreibt das Blatt unter Berufung auf den Marktforscher AMR Research. Nachdem Oracle bei der Übernahme von Peoplesoft erfolgreich war und SAP im Rennen um den Spezialisten Retek ausstach, habe sich der Wettbewerb zwischen SAP und Oracle verschärft.

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