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SAP zum iPhone-SDK: Apple fängt klein an

13.03.2008 | 09:44 Uhr |

Mike de la Cruz, Senior Vice President bei SAP, hat für Apples neue iPhone-Software 2.0 viel Lob übrig, beim SDK allerdings sieht er etwas Nachbesserungsbedarf.

"Apple hat eine Möglichkeit gesehen, sich ins Geschäft mit Firmen einzubringen, und das ist toll zu sehen." Wichtig sei vor allem, dass Apple die Kritikpunkte angegangen sei, die Firmen bislang von der Unterstützung des Telefons abgehalten haben, vor allem den Datenaustausch mit Exchange. Allerdings benutzten ungefähr 20 Prozent der großen Firmen andere Verwaltungssysteme als Microsoft Exchange, Lotus Domino von IBM beispielsweise. Apple müsse großen Firmen deshalb die Möglichkeit geben, iPhone-Applikationen nach Gusto zu entwickeln - ohne Apples Segen und den Zwang, den App Store benutzen zu müssen. Die meisten Firmen würden "nicht auf das Portal von jemand anderem gehen, um ihre Applikationen auszuliefern", so de la Cruz im Interview mit der BusinessWeek . Auch die Bindung an exklusive Netzbetreiber sei für viele Firmen ein Hindernis, auf das iPhone zu setzen. Dennoch sei Apple im Moment auf dem richtigen Weg: "Sie fangen klein an, so wie sie das tun sollten." SAP habe bereits eine Web-basierte Version der eigenen CRM-Software fürs iPhone entwickelt, nun werde wohl auf Basis des SDK auch eine native Version folgen.

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