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SEC ermittelt gegen Philips-Tochter Medquist

02.08.2004 | 11:16 Uhr |

Die US-amerikanische Börsenaufsicht SEC hat ein formelles Ermittlungsverfahren gegen ein Tochterunternehmen des niederländischen Technologiekonzerns Philips Electronics eröffnet.

Wie die Philips-Tochter Medquist am Freitag mitteilte, untersucht die Behörde bestimmte Bilanzierungspraktiken. Bei einer internen Prüfung sei festgestellt worden, dass einigen Kunden zu hohe und anderen Kunden zu niedrige Rechnungen gestellt wurden. Das Unternehmen habe sich daraufhin vom Finanzvorstand Brain Kearns und von einem weiteren führenden Mitarbeiter getrennt.
Gleichzeitig löse an der Konzernspitze Howard Hoffman als Interimschef Steve Rusckowski ab, teilte Medquist weiter mit. Steve Rusckowski werde aber auch künftig Mitglied des Vorstandes bleiben. Die Medquist ist spezialisiert auf Software und Hardware für den Medizinbereich.

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