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SEC schließt 35 Firmen wegen Spam vom Handel aus

09.03.2007 | 12:24 Uhr |

Die US-amerikanische Börsenaufsicht SEC greift hart gegen Förderer des Spammings durch.

Die Securities and Exchange Commission (SEC) schloss gestern 35 Firmen vorübergehend vom Handel aus, deren Aktien durch Spam-Mails beworben wurden. Die Maßnahme ist auf zehn Handelstage befristet und laut SEC das bisher strengste Vorgehen gegen Profiteure von Spam. Die SEC rechnet damit, dass jede Woche etwa 100 Millionen Mails der Art unterwegs sind, die Penny-Stocks als günstige Gelegenheit preisen, schnell Geld zu machen. Den Profit stauben dabei jedoch in der Regel die Auftraggeber der Spam-Mails ab, die vor dem Versand der Werbemails günstig Papiere aufkaufen, um sie mit Gewinn während des Hypes abzustoßen. Mit der "Operation Spamalot" genannten Maßnahme will die SEC Anleger vor derartigen Manipulationen schützen.

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