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Seagate, Toshiba und WD gründen Interessengemeinschaft

14.08.2013 | 13:34 Uhr |

Von den einstmals 20 Festplattenhersteller sind 2013 nur noch drei übrig geblieben. Diese gründen jetzt eine Interessengemeinschaft namens SPA

Die SPA (Storage Products Association) ist ein Zusammenschluss der verbliebenen drei großen Festplatten-Herstellern Seagate, Toshiba und Western Digital (zu letzterem gehört auch Hitachi/HGST). Die Hersteller wollen somit ein Forum schaffen, mit dem sie die aktuellen Gegebenheiten und Dynamiken des Speicher-Marktes prüfen, um besser darauf reagieren zu können. Letztlich geht es darum, mehr Speicher-Kapazitäten in den Markt zu bringen, denn verschiedene Studien sagen weiterhin ein extremes Wachstum an Speicherkapazitäten im Unternehmensumfeld aber auch bei privaten Haushalten voraus. Laut einer Studie von IDC soll sie weltweit verwendete digital Speicherkapazität bis 2020 auf 40 Trillionen Gigabyte ausdehnen. Die SPA will dafür den richtigen Mix aus magnetischen und Flash-Speicher-basierten (im Wesentlichen Hybrid-Laufwerke) Strategien erarbeiten.

In den letzten 30 Jahren hat sich die Speicherbranche drastisch konzentriert. Von den ehemals 20 Festplattenherstellern aus aller Welt haben sich nur drei als überlebensfähig erwiesen, die nun den Markt unter sich aufteilen. Durch Zukäufe und Firmenschließungen von Konkurrenten wurden die drei verbliebenen Hersteller immer größer und mächtiger. Interessant ist dabei zu sehen, welche Hersteller wo aufgegangen sind oder welche ihren Betrieb einfach nur eingestellt haben. Einen Überblick liefert die nachfolgende Schaugrafik.

Die Entwicklung der Festplattenhersteller
Vergrößern Die Entwicklung der Festplattenhersteller
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