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Sammelklage wegen iPhone-Schäden in Vorbereitung

02.10.2007 | 12:16 Uhr |

Mehr als die Schadensersatzklage einer einzelnen iPhone-Käuferin muss Apple wohl eine Sammelklage fürchten, die Apple der unterlassenen Garantieleistungen bei gekrackten iPhones bezichtigt.

Nach dem Softwareupdate von vergangener Woche waren zahlreiche entsperrte iPhones unbrauchbar geworden, Apple weigert sich jedoch, die Schäden zu beheben und rät den derart geprellten Besitzern zum Kauf eines neuen Gerätes. Ein Nutzer in Apples iPhone-Diskussionsforum namens Myndex sucht derzeit nach Unterstützern für eine Sammelklage. Carol Handler, Vizechefin der auf Medien- und Urheberrecht spezialisierten Firma Foley Lardner sagte gegenüber newsfactor.com, dass eine Sammelklage gegen Apple "eine Möglichkeit" sei. Die Kläger könnten sich in ihrer Argumentation darauf versteifen, dass die exklusive Kopplung des iPhones an AT&T für den Verbraucher zu höheren Kosten führe und Apple somit gegen Kartellrecht verstieße. Der Haken an der Klage: Die SIM-Sperre zu umgehen sei nicht legal, die Hacker könnten jedoch Apple des Missbrauchs von Patenten beschuldigen und so ihr Tun rechtfertigen. Es sei jedoch wichtig, einen Kläger zu finden, der über jeden Tadel erhaben sei, um die Chancen der Klage zu erhöhen.

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