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Samsung-Kameras für neue Sichtweise

04.07.2006 | 18:46 Uhr |

Eine neue Sichtweise sollen die drei neuen Samsung-Kameras der NV-Serie bieten, die ab September in die Verkaufsregale gelangen. NV steht für New View und die Kameras dieser Serie machen mit einem blauen Ring um das Objektiv auf sich aufmerksam. Alle Kameras kommen im edlen und zurückhaltendem mattschwarzem Gewand (Royal Black). Samsung erhofft sich mit dieser neuen Serie, ihrem Ziel der weltweit drei wichtigsten Kamerahersteller einem Stück näher zu kommen.

Samsung NV7 OPS
Vergrößern Samsung NV7 OPS

Neben dem schwarzen Äußeren haben alle Kameras eine MPEG-4-Videofunktion gemein, mit der Aufnahmen mit 720 x 480 Pixel bei der Samsung NV3 beziehungsweise 640 x 480 Pixel bei den beiden anderen Kameras möglich sind. Auch die sogenannte ASR-Technologie („Advanced Shake Reduction“) verwenden alle drei Kameras. Mit dieser Technik erstellt die Kamera zwei Aufnahmen mit der identischen ISO-Zahl und Blendenöffnung an, jedoch mit unterschiedlichen Belichtungszeiten. Die beiden Bilder, eine exakt belichtete aber unscharfe und eine unterbelichtete aber scharfe Aufnahme, setzt die Kamera automatisch zu einem laut Samsung scharfen, detailreichen und brillianten digitalfoto zusammen. Ob das alles wie versprochen klappt, wird unser erster Test dieser Kameras zeigen.

Samsung NV3

Die kleinste der drei Kameras ist die 350 Euro teure Samsung NV3. Die knapp 18 Millimeter dünne Kamera löst 7,2 Megapixel auf und beherbergt ein 3-faches Zoomobjektiv, das auch im Betrieb im Kameragehäuse bleibt. Neben der eingangs erwähnten Video-Funktion lassen sich Videos im Divix-Format sowie MP3-Lieder wiedergeben – die Kamera bietet dazu ein 2,5 Zoll großes Display sowie Stereo-Lautsprecher. Einen direkten Kopfhöeranschluss bietet die Kamera indes nicht, hier muss man einen Adapter für den AV-Ausgang bemühen.

Samsung NV10

Zehn Megapixel löst der Bildsensor der 400 Euro teuren Samsung NV10 auf. Damit ist sie nach der in der Macwelt 8/06 getesteten Casio Exilim EX-Z1000 die zweite Kompaktkamera mit dieser Auflösung. Die NV10 bietet ein 3-faches Zoomobjektiv mit einer maximalen Lichtstärke von F2,8. Neuartig soll das Bedienkonzept Touch&Click sein. Rund um den LCD-Monitor sitzen berührungsempfindliche Tasten, mit deren Hilfe man durch das Menü navigiert. Neben einen automatischen Macro-Modus, mit den man sich bis auf vier Zentimeter dem Moriv nähern kann, bietet die Kamera auch eine manuelle Belichtungssteuerung.

Samsung NV7 OPS

Spiegelreflex-Performance in der Westentasche verspricht der Pressetext für die 450 Euro teure Samsung NV7 OPS vollmundig. Sie soll nach der Pro815 die zweite Bridge-Kamera aus dem Hause Samsung sein. Die kompakte 7-MP-Kamera bietet ein 7-faches Superzoom-Objektiv (38 – 270 mm äquivalent Kleinbild) mit einer Ausgangslichtstärke von F2,8. Eine Besonderheit ist die Bildstabilisierung OPS (Optical Picture Stabilisation), bei der ähnlich wie bei der Sony Alpha oder einigen Konica-Minolta-Kameras der Bildsensor durch Gegenbewegungen Verwacklungen ausgleicht. Zusätzlich zu dieser Bildstabilisierung kann man die eingangs erwähnte ASR-Technologie verwenden. Wie die NV10 verwendet auch die NV7 OPS die Touch&Click-Bedienung.

Info: Samsung www.samsungcamera.de

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