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Samsung arbeitet am eigenen Vollformat-Sensor

15.04.2008 | 10:08 Uhr |

Der Elektronikhersteller Samsung arbeitet nach eigenen Aussagen an einem eigenen Bildsensor im Vollformat. Bislang hatte das Unternehmen bei seinen Spiegelreflexkameras mit dem Kamerahersteller Pentax kooperiert.

Ein amerikanischer Kollege vom Magazin „Amateur Photographer“ erfuhr auf einem Event in Korea, dass man an einem Sensor für professionelle Kameras arbeite. Ob der Sensor für ein eigenes Modell der Oberklasse geplant ist oder als Zulieferer an andere Hersteller geliefert wird, ist noch nicht bekannt.

Die aktuellen DSLR-Modelle von Samsung sind mit den Geräten von Pentax nahezu baugleich. Lediglich Firmware und Details des Gehäuses unterscheiden sich. Bildsensoren im vollen Kleinbildformat von 24 mal 36 Millimetern sind derzeit noch äußerst selten unter den Digitalkameras. Nur wenige Profi-Modelle verfügen über dieses Merkmal.

Gängige Sensorgrößen für digitale Spiegelreflexkameras liegen zwischen 17 mal 13 mm, dem Four-Thirds-Standard und 24 mal 16 mm, dem APS-C-Format. Die aktuellen Modelle von Samsung basieren auf APC-C-Sensoren. Vorteile von Vollformatsensoren ist die größere Fläche, was sich in höherer Lichtempfindlichkeit und geringerer Rauschanfälligkeit äußert.

Zudem erlaubt die größere Fläche eine höhere Auflösung. Kleinere Bildsensoren verkleinern den dargestellten Bildausschnitt. APS-C-Chips vergrößern das Motiv etwa um den Faktor 1,5-1,6 im Vergleich zu einem Sensor im Kleinbildformat.

Info: Samsung

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