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Samsung schraubt Investitionen zurück

19.11.2001 | 00:00 Uhr |

München/dpa- Der südkoreanische Elektrokonzern Samsung plant wegen der Schwäche des Marktes für Informationstechnologie für 2002 weniger Sachinvestitionen ein. Wie der weltweit größte Hersteller für Speicherchips am Montag in Seoul mitteilte, sollen die Investitionen im Vergleich zum laufenden Jahr um mehr als ein Drittel von 4,6 auf 3,05 Billionen Won (etwa 2,7 Milliarden Euro/5,3 Mrd DM) zurückgeschraubt werden.

Wegen des drastischen Preisverfalls bei Speicherchips hatte Samsung im dritten Quartal dieses Jahres 75 Prozent weniger verdient. Nach Angaben des Unternehmens nahm der Nettogewinn in den Monaten Juli bis September im Vorjahresvergleich von 1,7 Billionen Won auf 420 Mrd Won ab.

Der Investitionsplan soll den Angaben eines Unternehmenssprechers zufolge der Marktentwicklung angepasst werden. Änderungen seien deshalb möglich. 2,5 Billionen Won des geplanten Betrags sollen für die Halbleiterproduktion verwendet werden.

"Wir erwarten, dass der Preis für DRAM-Chips (dynamic random access memory) bis zum Ende dieses Jahres den Boden erreicht", sagte der Sprecher. Mit einer Erholung der Industrie für Informationstechnologie werde für das dritte Quartal des nächsten Jahres gerechnet. (dpa)

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