934387

Samsung will keine Siemens-Handys

23.03.2005 | 09:37 Uhr |

Der südkoreanische Technologiekonzern Samsung Electronics rechnet für 2005 mit einem Rückgang der weltweiten Chipnachfrage.

"Auf der Nachfrageseite rechnen einige Experten mit einem Einbruch. So weit gehen wir nicht, aber wir stellen einen Rückgang fest", sagte Vize-Präsident Chu Woosik der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwochausgabe).

Offen sei noch wie sich die Nachfrageschwäche auf die Branche auswirken werde. Nach den Worten von Chu haben die Chipproduzenten ihre Kapazität weiter ausgebaut. "Wir gehen davon aus, dass das Angebot weiter steigen wird."

Der Samsung-Manager bekräftigte, dass die Koreaner kein Interesse an der Handysparte von Siemens haben. "Da haben wir keine Absichten." Der Konzern habe kein Interesse, weiter Kapazitäten aufzubauen. "Der Handymarkt leitet derzeit ja schon unter Überkapazitäten.
Samsung hat sich anderes als Siemens auf hochpreisige Mobiltelefone konzentriert. Während die Münchener einem "sehr harten Preiskampf" ausgesetzt seien, steige der durchschnittliche Verkaufspreis von Samsung-Handys.

0 Kommentare zu diesem Artikel
934387