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AMD kann nicht von Intels Problemen mit Sandy Bridge profitieren

25.02.2011 | 07:14 Uhr |

Seit gestern sind mit den neuen Macbook Pro die ersten Laptops mit Intels Sandy-Bridge-Chips auf dem Markt, der Hersteller wird voraussichtlich erst bis April die Produktion von Chips und Chipsätzen der neuen Architektur voll hochgefahren haben

Sandy Bridge Wafer
Vergrößern Sandy Bridge Wafer

Von der Verzögerung der Anfang Januar vorgestellten Prozessoren kann der Konkurrent AMD nicht profitieren, erklärt der IDC-Analyst Shane Rau. Der Grund: AMD habe seinerseits mit einer Verspätung zu kämpfen die für Anfang 2011 geplanten Chips der Liano-Famile, die gegen Sandy Bridge antreten sollte, werden nicht vor Mitte 2011 auf den Markt kommen. AMD hatte zwar als Reaktion auf Intels Probleme vor einer Woche die neue Marketing-Kampagne unter dem Slogan "Ready, Willing. And Stable." angekündigt, doch werde diese nicht helfen, verlorene Marktanteile zurück zu gewinnen, meint Rau. Denn AMD habe kein Äquivalent zu Sandy Bridge zu bieten und konkurriere stattdessen mit älteren Core i3, i5 und i7-Chips der Westmere-Architektur. Im vierten Quartal 2010 hat AMD laut IDC weiter an Marktanteilen verloren und hält nur noch 18,9 Prozent statt der 19,5 Prozent aus dem vierten Quartal 2009. Intel legte in der Zeit von 80,5 auf 80,8 Prozent zu.

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