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Satellitenaufnahmen für das Wohnzimmer

28.01.2008 | 13:33 Uhr |

Die online verfügbaren Satellitenaufnahmen von Google Earth machen die Wunder der Geografie für jeden von uns anschaulich. Photoshop CS3 hat effektive Algorithmen in petto, mit denen sich aus Einzelbildern schnell Poster fürs Wohnzimmer zu Hause zaubern lassen.

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Seit Google mit Google Earth ein ebenso einfaches wie effektives Geografie-Tool etabliert hat, steht die Welt der Satellitenansichten auch ganz normalen Internet-Besuchern zur Verfügung. Einzige Voraussetzung ist der Download von Google Earth. In der Basic-Version steht die Applikation völlig kostenlos zur Verfügung; lediglich für die mit Zusatzfunktionen versehenen Profi-Versionen wird eine Abonnement-Gebühr fällig.

Bilder-Lieferant: Google Earth

Zugegeben: Manhattan-like Auflösung, in der selbst Personen auf Straßen erkennbar sind, offeriert nur ein kleiner Teil der in Google Earth ansehbaren Erdoberfläche. Doch selbst dünn bis kaum besiedelte Gebiete in der Antarktis, Sibirien, Afrika oder Zentralasien liefern in der Detailansicht immer noch mehr Information als entsprechende Abbildungen in Atlanten. Einen Großteil seiner Beliebtheit dürfte Google Earth seiner vielseitigen praktischen Verwendbarkeit verdanken. Viele Zusatzservices - insbesondere die von der Google-Earth-Community beigesteuerten Infos zu touristischen Attraktionen oder 3D-Gebäudemodelle - gleichen aktuell zwar noch eher einer Großbaustelle im Anfangsstadium als einer gebrauchsfähigen Zusatzfunktion. Trotzdem überrascht der Praxisnutzen dieses vielseitigen Erdoberfläche-Browsers in sehr unterschiedlichen Situationen und Anwendungsgebieten.

Eine einfache, vor allem im Freizeitbereich immer häufiger genutzte Option ist die Möglichkeit, Google-Earth-Landschaftsansichten auszudrucken. Postkartengrößen bereiten auch mit Consumer-Softwareausrüstung keinerlei Probleme. Im Prinzip genügt hier das Speichern einer Bildansicht oder das Anfertigen eines Screenshots sowie das Ausdrucken auf dem Drucker zu Hause. Komplizierter wird es lediglich dann, wenn die Bildwünsche großformatiger ausfallen. Ein Monitor-Screenshot mit 72 ppi Auflösung lässt sich technisch gesehen zwar auf die vierfache Größe hochrechnen. Das Ergebnis sind jedoch pixelige, weichgezeichnet wirkende Ergebnisse, deren Qualität selbst kundige Bildbearbeiter nur noch marginal verbessern können. Wer größere Bilder möchte, kann auf die kostenpflichtige Plusversion umsteigen, die Abonnementgebühr liegt mit 20 US-Dollar jährlich durchaus im erschwinglichen Bereich. Drucktechnisch gesehen bietet die mittlere Variante druckreife Auflösung für die Größe A4. Wer es noch größer möchte, muss dann die Proversion abonnieren. Mit einem Preis von 400 US-Dollar im Jahr dürfte die große Variante dieses Google-Dienstes jedoch für die meisten Privatanwender flachfallen.

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