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Scherz aus Cupertino

06.02.2008 | 14:54 Uhr |

Ostern liegt noch vierzig Tage entfernt, das erste Ei des Jahres allerdings hat TUAW-Autorin Erica Sadun schon gefunden.

Gelegt haben es unbekannte Entwickler in Cupertino, als "Easter Egg" bezeichnet man versteckten Code in Computerprogrammen. Wer einen iPod touch besitzt, sich das Softwareupdate vom Januar gekauft hat und das Gerät per Jailbreak für andere Anwendungen gehackt hat, der bekommt Abraham Lincolns zweite Antrittsrede als Bonus obendrauf.

Den Text des 16. amerikanischen Präsidenten findet er im Verzeichnis /private/var/mobile/Applications in der Datei nikita_receipt.plist versteckt. Wer sich nicht für die Geschichte der amerikanischen Politik interessiert, dem sei zu ihrer Gegenwart gesagt: Easter Eggs kommen in amerikanischer Software kaum mehr vor, weil dort staatliche Institutionen per Erlass keine Programm einsetzen dürfen, deren Funktionen nicht alle dokumentiert sind.

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