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Schiller und Forstall sagen im Berufungsprozess gegen Samsung aus

07.10.2013 | 06:32 Uhr |

Apple will vor Gericht mehr Schadensersatz von Samsung erstreiten, der Konkurrent noch mehr Patente niederschlagen lassen. Zu den aufgerufenen Zeigen gehören alte Bekannte.

Der Patentstreit Apple vs. Samsung, in dem Apple im vergangenen Jahr Recht bekommen hatte, geht im November in das Berufungsverfahren. Zu den von Apple genannten Zeugen gehören der Marketingchef Phil Schiller und der ehemalige Senior Vice President iOS Scott Forstall, die bereits im ersten Verfahren für Apple vor Gericht angetreten waren. Im August 2012 hatte Richterin Lucy Koh Apple eine Entschädigung von 1,05 Milliarden US-Dollar zugesprochen, diese wegen Verfahrensfehlern der Jury später jedoch um 450 Millionen US-Dollar reduziert. Im Berufungsverfahren könnte die Summe jedoch wieder auf den ursprünglichen Wert steigen, es ist zumindest Apples Ziel, von Koh abgelehnte Patente wieder in die Liste von Verletzungen aufzunehmen. Auf Apples Zeugenliste steht auch Susan Kare, die in den Achtziger Jahren viele Icons des klassischen Mac-Betriebssystems gestaltet hatte.

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