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Schlechter iPhone-Absatz enttäuscht Apples Europachef

28.04.2008 | 14:10 Uhr |

Noch vor Ende der letzten Woche hat sich Pascal Cagni, Apples Europa-Chef, gegenüber dem französischen Magazin Les Echos zu den iPhone-Verkäufen diesseits des Atlantiks geäußert und einmal mehr klarere Worte gesprochen, als man es aus Cupertino gewohnt ist.

"Ohne Zweifel kann man das besser machen", so räumt er mit Blick auf die europäischen iPhone-Verkäufe ein. Er sei enttäuscht und ziere sich nicht, das zuzugeben. Auf der anderen Seite wiederum überrasche ihn die Lust, die die osteuropäischen Staaten auf das iPhone verspürten - dort sind Statistiken zufolge eine große Anzahl an entsperrten Geräten im Umlauf. Auch die iPod-Verkäufe im zweiten Geschäftsquartal 2008 stimmen ihn nach eigenen Angaben positiv, fasst MacGeneration zusammen : Apple habe zwar nur wenig mehr Geräte verkauft als im Vorjahr, aber gleichzeitig den Umsatz vergrößert. Das zeige, dass die Kunden nicht vornehmlich an den preiswertesten Geräten interessiert seien, so der Vice President und General Manager für Europa, den mittleren Osten und Afrika. Den französischen Kunden im iTunes Store verspricht er für die nächsten Monate mehr Videoinhalte - ob damit aber Fernsehserien wie in Deutschland gemeint sind oder gar Spielfilme, das bleibt im Echo-Interview offen.

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