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Schluss mit lustig: Gebühren für Napster und Co

16.11.2000 | 00:00 Uhr |

Die wilden Zeiten, in denen man sich MP3-Music kostenlos aus dem Internet laden konnte, gehen wohl ihrem Ende zu. Sowohl MP3.com als auch Napster werden in absehbarer Zeit für ihren Service Gebühren verlangen. Bertelsmann hatte schon zu Beginn seiner Übernahmegespräche mit Napster gesagt, man wolle die Website in einen kommerziellen Musikdienst umwandeln. Und auch die Website MP3.com plant, ihren Dienst künftig in zwei Varianten anzubieten. Einmal, als werbegestützten Kanal, in dem MP3-Songs zwar kostenlos, aber nicht im Stück, sondern nur unterbrochen von Werbung verfügbar sind. Wer Musik am Stück will, muss den zweiten Kanal abonnieren. Beide Websites waren in zahlreiche Urheberrechtsklagen verwickelt, die zumindest MP3.com jetzt großteils beigelegt haben dürfte. (Siehe auch Meldung "MP3.com einigt sich mit Seagram".) mbi

Info MP3.com Internet www.mp3.com, Napster Internet www.napster.com

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