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Schmerzensgeld-Zahlung aufgrund von Videoüberwachung

11.08.2014 | 09:35 Uhr |

Im Hamburg wurden die Mitarbeiter eines Retail-Stores von Apple mit Videokameras überwacht. Da dies natürlich nicht erlaubt ist, wurde Apple nun zur Zahlung von Schmerzensgeld verurteilt.

Die Entscheidung selbst stammt schon vom November letzten Jahres, allerdings ist das Urteil vom Arbeitsgericht Frankfurt am Main nun rechtskräftig. Geklagt hatte damals ein Mitarbeiter, der im hinteren Genius-Bereich „Back of House“ arbeitete. In diesem hinteren Bereich sind nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch Pausenräume zu finden, die mit kugelförmigen Überwachungskameras versehen wurden.

Apple hatte damals behauptet, dass alle Apple Stores aufgrund von Diebstahl-Aufklärung mit Kameras versehen wurden. Eine dauerhafte Überwachung eines Arbeitsplatzes ist allerdings der Richterin zufolge nicht erlaubt. Eigentlich hatte Apple damals gegen das Urteil noch Berufung eingelegt, jedoch wurde diese nur einen Tag vor Fristende zurückgezogen. Der ehemalige Mitarbeiter erhält nun 3500 Euro Schmerzensgeld von Apple.

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