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Schnäppchenjagd auf Spiegelreflexkameras

04.08.2005 | 13:59 Uhr |

Noch vor ein paar Jahren waren digitale Spiegelreflexkameras nicht unter 3000 Euro zu haben. Doch spätestens jetzt kann sich jeder eine digitale Spiegelreflexkamera leisten. Wir zeigen, welche Kameras interessant sind.

Nachdem anfangs die Fotohersteller die Profi-Liga bedient hat, ist die Entwicklung digitaler Spiegelreflexkameras so weit fortgeschritten, dass zunehmend Kameras für Amateure auf den Markt drängen. Dieser Markt ist durchaus lukrativ für die Hersteller, Zuwachsraten von einigen hundert Prozent im Vergleich zum Vorjahr locken. In unserem Test der Macwelt 7/05 haben wir ab Seite 52 bereits vier Vertreter der Amateur-Klasse getestet, die inklusive Standard-Objektiv jeweils um die 1000 Euro kosten. Klarer Testsieger ist die Canon EOS 350D, gefolgt von der Nikon D70s, die aufgefrischte Version der D70.

Die gloreichen Sieben

Mittlerweile hat diese Kameraklasse interessante Neuzugänge gefunden. Zum einem die Pentax *ist DL, die weitestgehend die Merkmale ihrer Schwester *ist Ds aufweist aber mit einem 2,5 Zoll großem LC-Display auftrumpft – das bislang größtse Display aller digitaler Spiegelreflexkameras. Es hilft zwar nicht bei der Motivwahl während der Aufnahme, da man systembedingt bei einer DSLR-Kamera nur den Sucher verwenden kann. Dafür ist das Sichten der aufgenommenen Bilder so sehr komfortabel. Mit der Konica Minolta Dynax 5D hat sich kürzlich ein siebter Vertreter der DSLR-Einstiegsklasse dazu gesellt. Einzigartig bei dieser Kamera ist die bereits Antishake-Technik, die unter anderem auch ihre große Schwester Dynax 7D bietet. Auch Nikon stellt der D70s ein Einstiegsmodell zur Seite, die kürzlich vorgestellte Nikon D50. Die sieben aktuellen DSLR-Einstiegskameras sind demnach die Canon EOS 350D, die Nikon D70s und D50, die Pentax *ist Ds und die *ist DL sowie die Olympus E-300 und die Konica Minolta Dynax 5D.

Alternativen im Gebrauchtmarkt

Mittlerweile sind die digitalen Spiegelreflexkameras ihren Kinderschuhen entwachsen, so kann man als Alternative Vorgängermodelle statt aktueller Kameras wählen. So beispielsweise die Canon EOS 300D, die erste DSLR-Kameras für Amateure. Bereits für knapp 600 Euro bekommt man ihr Gehäuse vom Online-Händler, mit Objektiv für rund 630 Euro. Auch Semiprofessionelle Kameras sind zunehmend erschwinglich. Die Vorgängerin der rund 1600 Euro teuren EOS 20D, die Canon EOS 10D, kann beispielsweise gebraucht ein gutes Schnäppchen sein. Ebenfalls die Canon EOS D60, ihrerseits die Vorgängerin der EOS 10D, ist mit ihren sechs Megapixel auflösenden Bildsensor und schnellen Bildfolgen von drei Fotos pro Sekunde eine Schnäppchenjagt im Gebrauchtmarkt Wert. Auch die Fujifilm Finepix S2 Pro ist wie die erwähnte Canon EOS D60 und die Nikon D100 einen Blick Wert.

Fazit

Der Preiskampf bei den digitalen Spiegelreflexkameras geht weiter. Auch werden neue Modelle in den Markt drängen und die Preise drücken. So hat beispielsweise Panasonic bereits angekündigt, bald eine in Kooperation mit Olympus entwickelte DSLR-Kamera anzubieten.

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