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Firewire 800 an Mac Mini und iMac

05.03.2009 | 16:29 Uhr |

Der Mac Mini und der iMac bieten Firewire 800-Schnittstellen. Das ist für die Besitzer von alter Peripherie eine Erleichterung, die Hersteller von Adapterkabeln wird es ebenfalls freuen. Insgesamt halten sich Vorzüge und Nachteile die Waage.

iMac 2009
Vergrößern iMac 2009

Fast hatte man schon geglaubt, Apple werde die Firewire-Schnittstelle heimlich beerdigen - erschienen doch das neue Macbook Air und das neue Macbook ohne Firewire-Anschluss. Offenbar war bei diesen Modellen nicht genug Platz für eine weitere Schnittstelle. Nun erhielten der neu Mac Mini, der Mac Pro und der iMac allesamt Firewire-800-Schnittstellen. Der letzte Mac mit Firewire 400 ist nun das weiße Macbook.

Vielen Privatanwendern, die erst seit Kurzem einen Mac besitzen, mag dies wenig wichtig erscheinen. Es gibt aber viele langjährige Mac-Nutzer, die viel Geld in teure Firewire-Peripherie investiert haben. Vor allem im professionellen Audio- und Videobereich gibt es viele Firewire-Geräte, wie etwa Audiointerfaces, Profi-Camcorder oder ältere Videokameras. Für diese Anwender ist Apples Festhalten an Firewire eine gute Nachricht, kann sich doch nicht jeder Profi problemlos einen Mac Pro mit seinen mannigfaltigen Schnittstellen zulegen.

Seit 1999 waren alle iMacs mit der schnellen Schnittstelle ausgestattet, ab 2000 erhielten sie auch die tragbaren Macs. Damals war Firewire, auch i.Link oder IEEE-394 gennant, noch revolutionär, auf der Windows-Plattform konnten es sich aber nicht gegen die USB 2.0-Schnittstelle durchsetzen.

Das neue Firewire 800 ist abwärtskompatibel mit Firewire 400. Mit einem Adapter kann man problemlos Firewire-400-Geräte an die neuen Macs anschließen, ein Firewire-Gerät mit zweiter Firewire-400-Buchse kann als Hub für weitere ältere Geräte dienen.

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