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Schon bald noch schneller: Safari auf Speed

03.06.2008 | 17:04 Uhr |

Noch einen Gang hoch will Safari mit einer neuen JavaScript-Engine schalten, die einen weiteren Geschwindigkeitsschub beim Surfen im Internet verspricht: SquirrelFish heißt das flinke Wiesel, das in aktuellen WebKit-Versionen bereits seinen Dienst verrichtet und seinem Namen alle Ehre macht.

Zunächst die Hintergründe: Unter der Bedienoberfläche von Safari steckt das WebKit, ein Open Source-Motor, der sich unter anderem um die Darstellung von Webseiten kümmert. Im WebKit ist auch ein JavaScript-Interpreter enthalten, ein Programm, das JavaScript-Quellcode auf Webseiten einliest, analysiert und ausführt. Wie schnell dieser Interpreter arbeitet, hat auf die Gesamtgeschwindigkeit eines Browser großen Einfluß: Seiten im Internet verwenden immer mehr JavaScript-Code, den ein Computer bei entsprechender Netzverbindung zwar schnell herunterlädt, aber zunächst interpretieren muss. Von Safari 3.0 auf Safari 3.1 ist es den WebKit-Entwicklern bereits gelungen, die Geschwindigkeit des JavaScript-Interpreters zu verdreifachen - sie geben sich damit aber noch nicht zufrieden . Noch einmal 60 Prozent mehr Geschwindigkeit bieten aktuelle Vorversionen des WebKits, sogenannte Nightly Builds . An ihnen lässt sich schon heute sehen, was Safari morgen können wird: 1,4 Mal schneller als Firefox 3.0.1 RC1 sollen aktuelle WebKit-Builds sein und 2,67 Mal schneller als die letzte Beta von Opera 9,5 - gemessen mit dem Benchmarktool SunSpider .

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