Schon bald noch schneller: Safari auf Speed
Noch einen Gang hoch will Safari mit einer neuen JavaScript-Engine schalten, die einen weiteren Geschwindigkeitsschub beim Surfen im Internet verspricht: SquirrelFish heißt das flinke Wiesel, das in aktuellen WebKit-Versionen bereits seinen Dienst verrichtet und seinem Namen alle Ehre macht.
Zunächst die Hintergründe: Unter der Bedienoberfläche von Safari steckt das WebKit, ein Open Source-Motor, der sich unter anderem um die Darstellung von Webseiten kümmert. Im WebKit ist auch ein JavaScript-Interpreter enthalten, ein Programm, das JavaScript-Quellcode auf Webseiten einliest, analysiert und ausführt. Wie schnell dieser Interpreter arbeitet, hat auf die Gesamtgeschwindigkeit eines Browser großen Einfluß: Seiten im Internet verwenden immer mehr JavaScript-Code, den ein Computer bei entsprechender Netzverbindung zwar schnell herunterlädt, aber zunächst interpretieren muss. Von Safari 3.0 auf Safari 3.1 ist es den WebKit-Entwicklern bereits gelungen, die Geschwindigkeit des JavaScript-Interpreters zu verdreifachen - sie geben sich damit aber noch nicht zufrieden. Noch einmal 60 Prozent mehr Geschwindigkeit bieten aktuelle Vorversionen des WebKits, sogenannte Nightly Builds. An ihnen lässt sich schon heute sehen, was Safari morgen können wird: 1,4 Mal schneller als Firefox 3.0.1 RC1 sollen aktuelle WebKit-Builds sein und 2,67 Mal schneller als die letzte Beta von Opera 9,5 - gemessen mit dem Benchmarktool SunSpider.




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