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Schröder braucht zehn Tage für E-Mail-Beantwortung

16.01.2001 | 00:00 Uhr |

Bundeskanzler Gerhard Schröder benötigt nach einem
Test der Computerzeitschrift «Tomorrow» zehn Tage, um auf eine E-Mail
zu antworten. Damit sei er nur zwei Tage schneller als sein
Parteifreund und SPD-Generalsekretär Franz Müntefering, berichtet die
Zeitschrift in ihrer am Donnerstag erscheinenden Ausgabe.

Das Blatt hatte in einer Test-E-Mail an alle 668
Bundestagsabgeordnete die Frage gestellt, «Wie kann mann/frau sich
heutzutage am besten politisch engagieren?».

«Testsieger» wurde der saarländische CDU-Abgeordnete Albrecht
Feibel. Er antwortete bereits nach sieben Minuten. Auf Platz zwei
landete Monika Heubaum (SPD) aus Niedersachsen mit neun Minuten, und
den dritten Platz belegte Hans-Peter Repnik (CDU) mit zehn Minuten.
Nach drei Tagen antwortete der PDS-Fraktionsvorsitzende Gregor Gysi.
Die Hälfte der Angeschriebenen hatte jedoch auch nach sieben Wochen
nicht geantwortet.
dpa

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