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Schwachstelle in Netgear-Routern

13.10.2015 | 10:03 Uhr |

Über den integrierten Fernzugriff lassen sich Netgear-Router über das Internet übernehmen. Ein Patch ist in Arbeit.

Zwei Sicherheitsfirmen haben eine Schwachstelle in Routern des Herstellers Netgear aufgedeckt. Damit können Hacker aus der Ferne Zugriff auf die Geräte erlangen. Compass Security hatte den Fehler bereits im Juli an den Hersteller gemeldet, nun fiel die Lücke auch der Sicherheitsfirma Shellshock Labs auf.

Negear will für die betroffenen Firmware-Versionen N300_1.1.0.31_1.0.1.img und N300-1.1.0.28_1.0.1.img auf dem Router WNR1000v4 einem Patch bereitstellen. Andere Modelle des Herstellers könnten aber ebenfalls von Hackern gekapert werden.

Gefährdet sind Anwender, die in ihrem Router den Administrationszugriff aus der Ferne aktiviert haben. Über einen Browser können Hacker dem Gerät vorgaukeln, das Admin-Passwort zu kennen. Laut Compass Security wurden weltweit bereits über 10.000 Router von Netgear auf diese Weise gekapert. Netgear geht von weniger als 5000 Routern aus.

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