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Schwede bekam Gehaltsabzug für Internet-Surfen auf Pornoseiten

10.04.2003 | 11:07 Uhr |

Stockholm (dpa) - Ein schwedischer Gerichtsvollzieher in Uppsala muss auf ein Viertel seines Gehalts verzichten, weil er sich Pornoseiten im Internet angeschaut hatte, anstatt das Geld säumiger Schuldner einzutreiben. Wie die Stockholmer Zeitung "Dagens Nyheter" am Donnerstag berichtete, war der Beamte der Behörde wegen ungewöhnlich vieler Viruswarnungen auf dem Dienst-PC aufgefallen. Die Kontrolle ergab, dass er jeweils eine Stunde pro Arbeitstag mit dem Betrachten von Pornografie zugebracht hatte. Wegen des "ausgebliebenen Arbeitseinsatzes" wurde ihm ein Viertel des Gehalts abgezogen.

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