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ScreenFlow 1.1: Update fürs Screencasting-Studio

23.04.2008 | 11:12 Uhr |

Nach einem Aufsehen erregenden Start liegt die Bildschirm-Aufnahmesoftware ScreenFlow in einer neuen Version 1.1 vor. Sie behebt darin nicht nur kleinere Fehler und Ungereimtheiten, Hersteller Vara hat vor allem Anwenderwünsche umgesetzt und viele Erweiterungen hinzugefügt. ScreenFlow nämlich nicht nur den Inhalt des Bildschirmes auf, die Software schneidet das Material auch, fügt Ton- und weitere Videoclips hinzu und erstellt komplette Präsentationen.

ScreenFlow 1.0 erschien im Februar dieses Jahres und sorgte für einige Aufmerksamkeit: Anders als beispielsweise Snapz Pro X übernimmt die Software die komplette Erstellung von Präsentations- und Lernvideos und kann Videos schneiden und skalieren, den Hintergrund weichzeichnen, aktive Fenster vergrößern und vieles mehr. Auch den Export ins QuickTime-Format übernimmt das Programm. In Version 1.1 kann der Anwender beim Export zwischen mehreren Voreinstellungen wählen und Videomaterial optimiert für iPod, iPhone und AppleTV zur Verfügung stellen, auch ein "Lossless"-Export ohne Qualitätsverlust ist möglich. In der QuickTime-Datei lassen sich nun Kapitel festlegen, mit deren Hilfe ein Zuschauer leichter durch eine Präsentation navigiert. Insgesamt soll das Exportieren zwischen 20 und 40 Prozent schneller sein und sowohl mit RGB- als auch mit YUV-Codecs eine noch höhere Qualität liefern, so der Hersteller. Doch nicht nur beim Exportieren hat Vara Hand angelegt, auch die Bearbeitung hat der Hersteller erleichtert: Tonmaterial zeigt er nun stets als Hüllkurven an, damit lässt es sich leichter schneiden. Die Zeitleiste kann man nun in ihrer Höhe anpassen. Wer viel mit dem Programm arbeitet, wird ebenfalls zu schätzen wissen, dass nun neue Tastaturkürzel zu Verfügung stehen. Neben einigen optischen Anpassungen haben die Entwickler nach eigenen Angaben vor allem dafür gesorgt, dass die Software weniger Leistungshunger verspürt. Bei der Aufnahme soll sie insbesondere dann weniger CPU- und Festplattenaktivität verursachen, wenn sich am Bildschirm nur wenig regt. ScreenFlow setzt Mac OS X 10.5 voraus und verlangt obendrein eine Quartz Extreme-fähige Grafikkarte. Mit einem G4-Prozessor gibt sich das Programm bereits zufrieden, allerdings wünscht es sich für den reibunglosen Betrieb einen Core 2 Duo. ScreenFlow kostet 99 US-Dollar.

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