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Scribus für Mac-OS X

28.09.2004 | 15:33 Uhr |

Mit Open Office und Gimp bietet die Open-Source-Szene Alternativen zu Office und Photoshop. Scribus verspricht eine Alternative zu Indesign und Xpress.

Bereits seit einigen Jahren ist Scribus unter Linux ein Begriff. Leidet diese Plattform doch stark unter dem Fehlen eines echten DTP-Programms. Indesign und Xpress gibt es nur für Mac und für Windows, Corel hat sich nach einigen Experimenten mit Linux-Software ganz aus dem Linux/Unix-Bereich zurückgezogen. Scribus ist dagegen unter jedem Unix, Linux, Windows und X-11-System lauffähig. Mittels X-11-Umgebung kann man das Programm sogar unter Mac-OS X benutzen. Wie die Internetseite Golem jetzt in einem Interview mit den Entwicklern berichtete, verstehen die Entwickler Scribus durchaus als professionelle DTP-Alternative. Besonders mit der aktuellen Version 1.2 soll das Programm reif für den Produktionsalltag sein. Wir haben uns die aktuelle Version von Scribus etwas genauer angesehen.

Umständliche Installation

Will man das Open-Source-Programm unter Mac-OS X ausprobieren, ist bereits die erste Hürde die Installation. Bisher kann man das Programm nämlich nur über den :Paketmanager Fink installieren. Fink ist ein Open-Source-Projekt, das einige Tausend Unix-Programme unter Mac-OS X zum Laufen bringt - darunter auch eine aktuelle Beta-Version von Scribus. Mittlerweile funktionieren Installation und Programmstart übrigens recht bequem. So gehört das Programm Fink-Commander zum Lieferumfang, mit dem man das eigentliche Kommandozeilenprogramm recht bequem bedient. Über das Internet holt Fink alle für die Installation von Scribus benötigten Dateien von verschiedenen Servern und installiert die insgesamt 12 Pakete.

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