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Seagate, 2,5 Zoll und Intels NAND-Flash-SSDs

23.06.2008 | 10:16 Uhr |

Der Plattenmarkt bewegt sich: Nach einem Bericht von HardMac soll sich Seagate vom 3,5 Zoll-Format verabschieden und Festplatten zukünftig nur noch in 2,5 Zoll-Bauhöhe anbieten - gleichzeitig spekuliert ein Analyst darüber, dass Seagate an Intels Anteilen an IM Flash Technologies interessiert sein könnte.

Die 2,5 Zoll-Festplatten könnten mittelfristig der guten alten 3,5 Zoll-Festplatte das Wasser abgraben. Die kleineren Festplatten, die vor allem in Ntebooks und Serverlösungen zum Einsatz kommen, laufen kühler und verbrauchen weniger Strom. Auf der anderen Seite wächst nicht nur die Kapazität der kleineren Scheibendreher, sondern auch die Geschwindigkeit. Western Digital steckte eine 2,5 Zoll-Platte in ein 3,5 Zoll-Gehäuse, nutzte den freien Platz zur Kühlung und stellte mit der VelociRaptor einen Geschwindigkeitsrekord auf. Auf der anderen Seite werden Flash-Speicher begehrter: Sie versprechen in Sachen Stromverbrauch und Robustheit noch mehr als ihre Kollegen, die Kapazitäten steigen und erste SSDs wie die von Samsung sollen bald handelsübliche Festplatten auch in Sachen Geschwindigkeit die Rücklichter zeigen - allerdings noch zu einem stozlen Preis. Seagate hat dem bisher nichts entgegenzusetzen, der Hersteller hat schlicht keine SSDs im Angebot. Mit einer Übernahme von Intels Anteilen könnte sich Seagate also in diesen Markt einkaufen - für Intel und Micron, die das Joint Venture IM Flash Technologies vor drei Jahren aus der Taufe gehoben haben, wäre der Flash-Speicher nur ein Nebenprodukt, wie Heise berichtet. Zudem sei Intel aufgrund gefallener Speicher-Preise unzufrieden. Grund genug, um Analysten von einer kleinen, neuen Speicherwelt tfür Seagtae räumen zu lassen.

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