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September: iMac G5 passt zu iPod

30.12.2004 | 10:00 Uhr |

iMac G5: Der flache Superstar +++ Eine Million Beiträge bei Wikipedia +++ Sony unterstützt MP3

Lob von der anderen Seite: iMac G5 iPod-Design und knisternde Spannung

Bei Apple ist man stets der Zeit voraus, Marketingchef Phil Schiller präsentiert wie erwartet auf der Apple Expo in Paris den für September angekündigten neuen iMac G5 - am 31. August. "Was würden die iPod-Designer tun, wenn sie den neuen iMac gestalten müssten?" fragte Phil Schiller während der Keynote rhetorisch in das Publikum im Pariser Palais des Congrès, kurz bevor er das letzte Geheimnis des neuen iMacs lüftete, dessen Gestaltung. Schon im Vorfeld hatte Apple selbst klar gestellt, der iMac mit G5-Prozessor arbeiten werde, Details der Ausstattung - 1,6 GHz bis 1,8 GHz Prozessortakt, 17-Zoll- und 20-Zoll-TFT - waren bereits durchgesickert. Der Vergleich mit dem iPod ist zwar ein wenig gewagt, doch in der Seitenansicht lehnt sich der kippbare Bildschirm, hinter dem die Rechner-Komponenten angebracht sind, auf ein Weise auf seinen Fuß wie der iPod sich in sein Dock stellt. Von vorne ähnelt der neue iMac mit seinem breiten, weißen Rahmen, in das der Monitor eingelassen ist, jedoch eher dem Consumerrechner eMac, der jedoch deutlich günstiger ist. Der iMac G5 17 Zoll steht mit 1369 Euro in der Preisliste, wer auch DVDs brennen will, legt entweder 210 Euro drauf oder greift gleich zum 20-Zoll-Modell (1999 Euro).

Bei dem G5-Prozessor handelt es sich um den PPC 970FX, der im 90-Nanometer-Prozess hergestellt wird. Der iMac lässt sich auch geöffnet betreiben, auch wenn Apple das nicht empfiehlt. Es gibt aber mindestens einen Fall, wo das sinnvoll wird. Sollte der iMac einmal ausfallen, hat Apple ein Hardware-Diagnose-System integriert. In der Mitte des Mainboards befindet sich ein aufgedruckter, weißer, nach oben weisender Pfeil. Darüber erkennt man vier mit 1 bis 4 beschriftete Leuchtdioden. Diese zeigen durch ihre Farbe und ihre Leuchtkombination an, welcher Fehler auf dem Mainboard vorliegt. So kann der Apple-Care-Service schon beim ersten Telefonanruf des Kunden diagnostizieren, was im iMac defekt ist und ob der Kunde den Fehler eventuell selbst beheben kann.

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