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Serafim sammelt Geld für Projektions-Maus Odin Aurora

10.03.2015 | 13:22 Uhr |

Bei Odin Aurora soll es sich um die weltweit erste Projektions-Maus handeln: Der Nutzer steuert den Mauszeiger, indem er innerhalb eines projizierten Maus-Umrisses wischt. Das Kapital dafür möchte sich der Hersteller Serafim über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter holen.

Während es schon länger Tastaturen gibt, die das Tastenlayout auf den Tisch projizieren, ist diese Art der Bedienung noch nicht bei Mäusen angekommen. Doch Hersteller Serafim macht damit Schluss und stellt sein Konzept der Projektions-Maus vor: Odin Aurora. Um das Produkt zur Marktreife zu bringen, sammelt das Unternehmen nun kräftig Kapital via Kickstarter, Ziel sind 50.000 US-Dollar.

Odin Aurora auf Kickstarter

Odin Aurora, die virtuelle Maus

Odin Aurora funktioniert folgendermaßen: Ein Laser bildet eine Art Touchpad auf dem Tisch ab, inklusive der Maustasten. Insgesamt ist das Feld acht auf acht Zentimeter groß. Ein Infrarot-Sensor nimmt dabei die Bewegungen auf und setzt sie entsprechend auf dem Bildschirm um. Dabei soll der Sensor nicht nur reine Wisch- und Klick-Bewegungen eines Fingers erkennen, sondern beispielsweise auch die bekannte Pinch-To-Zoom-Geste für Vergrößerungen oder das Scrollen mit zwei Fingern. Im Gegensatz zu den bisher eingesetzten Kameras zur Übertragung der Bewegungen erlaubt die Infrarot-Technik eine höhere Auflösung bei der Abtastung. Deshalb soll sich die Maus auch für Designer, PC-Spieler und Büroangestellte eignen.

Die Projektions-Maus in der Praxis: Innerhalb dieses Feldes erkennen Infrarot-Sensoren die Bewegungen des Nutzers.
Vergrößern Die Projektions-Maus in der Praxis: Innerhalb dieses Feldes erkennen Infrarot-Sensoren die Bewegungen des Nutzers.
© Serafim

Für die Projektion sorgt ein kleiner, fünf Zentimeter hoher sowie vier Zentimeter breiter Block, der aktuell noch etwas an einen Transformer erinnert, aber eigentlich Odin nachempfunden ist. Hier hat sich Serafim von der nordischen Mythologie inspirieren lassen: Odin ist dort der Göttervater und führt unter anderem den Speer Gungnir, der Blitze auf die Feinde herabfahren lassen kann. Diese Blitze sollen die Laserprojektion repräsentieren.

Odin Aurora soll auch Gesten mit mehreren Fingern erkennen und umsetzen können.
Vergrößern Odin Aurora soll auch Gesten mit mehreren Fingern erkennen und umsetzen können.
© Serafim

Tragbar und entspannend

Aufgrund der geringen Größe ist der Transport also kein Problem. Der Anschluss des Odin Aurora erfolgt über USB. Beim Start soll das Gerät natürlich Windows unterstützen (ab XP), die Kompatibilität zu MacOS soll aber auch noch folgen - zusätzlich verspricht der Hersteller kontinuierliche Software-Updates für Odin Aurora. Außerdem soll die Projektions-Maus für eine weniger angestrengtes Handgelenk sorgen: Bei der Benutzung einer klassischen Maus ist die Hand leicht erhoben, was nach längerer Nutzungszeit zu leichten Schmerzen führen kann. Mit Odin soll auch das der Vergangenheit angehören.

Serafim sammelt auf Kickstarter bis zum 8. Mai 2015.

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