2107686

Sexuelle Belästigung per Air Drop

13.08.2015 | 21:46 Uhr |

Eine solche Anwendungsmöglichkeit seines Datentausch-Dienstes Air Drop hat Apple bestimmt nicht vorgesehen.

Wie die BBC berichtet , kam es in London zur ersten uns bekannten sexuellen Belästigung per Air Drop. Während einer U-Bahn-Fahrt erhielt ein weiblicher Fahrgast plötzlich zwei Fotos eines Penis zugeschickt. Sie erstattete Anzeige, den Täter konnte die Polizei bisher nicht identifizieren.

Möglich ist diese ungewollte Kontaktaufnahme, wenn die Air Drop-Funktion aktiviert und die Empfangsbereitschaft auf „Für Jeden" gestellt ist. Da iPhones inklusive Benutzernamen mit dieser Einstellung für allen Air-Drop-Nutzer im näheren Umkreis sichtbar sind, ist die Option "„Nur Kontakte" die bessere Wahl. Das iPhone ist dann nur für Personen zu sehen, die in den Kontakten des iPhones aufgelistet sind. Laut BBC empfiehlt die englische Polizei, derartige Nachrichten anzunehmen, was das Opfer nicht tat. Der Täter könnte dadurch leichter identifiziert werden. Ähnliche Belästigungen per Bluetooth habe es bereits gegeben, dies sei der erste Fall per Air Drop .

0 Kommentare zu diesem Artikel
2107686