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Sicher surfen mit Safari

06.03.2008 | 13:20 Uhr |

Der Name Safari passt - das Internet heute hat gewisse Ähnlichkeit mit einem nur schwer durchdringbaren Dickicht. Und die Suche nach dem, was man sucht, gerät deshalb gelegentlich zur Safari, sprich zur langen Reise durch schweres Gelände

Fast jeder sucht etwas im Internet. Safari 3 soll dabei helfen, das Gewünschte zu finden und dabei gefällt uns vor allem die neue Suchfunktion, mit der man auf schon geladenen Seiten sucht. Man erreicht sie über das Menü "Bearbeiten"oder über die Tastenkombination "Befehlstaste-F": Safari schiebt dann eine kleine graue Zeile am oberen Rand des Fensters ins Bild, in die man den Suchbegriff eintippt. Findet sich der Begriff, zeigt die Zeile die Zahl der Fundstellen, während darunter auf der dezent abgedunkelten Internet-Seite die Fundstellen mit weißem Rahmen markiert sind - die gerade ausgewählte Fundstelle wird mit gelbem Hintergrund und Text in fetten Buchstaben hervorgehoben.

Sucht man dagegen über das Eingabefeld mit der Lupe ganz rechts oben im Fenster von Safari (Tastenkombination Befehl-Wahltaste-F), startet man damit eine Anfrage bei Google - andere Internet-Suchhilfen wie MSN oder Yahoo lassen sich über dieses Eingabefeld nicht direkt erreichen. Wer sie nutzen will, muss die jeweiligen Internet-Seiten aufrufen ( www.msn.com oder de.yahoo.com )

Sicherheit und Rechtliches

Bilder und Texte sind geschützt: Ohne das Einverständnis des Autors/Fotografen/Grafikers darf man weder Bilder noch Texte erneut veröffentlichen. Safari 3 warnt deshalb an mehreren Stellen, wenn man sich in die rechtliche Grauzone begibt.

Apple verspricht etwas vollmundig, dass die Funktion "Privates Surfen" vor Datenklau schützt. Gemeint ist damit, dass der Browser alle Daten nur temporär speichert, die sich während eines InternetBesuchs auf dem Mac ansammeln. Dazu zählen der Verlauf (= die Lis-te der zuletzt besuchten Internet-Adressen), der Zwischenspeicher für Bilder, Stilvorlagen und HTML-Seiten, der Speicher für Formulardaten und alle Cookies. Cookies sind kleine Textstückchen, die der Betreiber eines Servers auf dem Mac speichern kann, um beispielsweise eine Funktion wie "Dinge, die sie zuletzt angesehen haben" in seine Seiten einzubauen. Die Schutzfunktion von Safari 3 setzt aber immer voraus, dass man nach dem Internet-Besuch Safari beendet - solange die Software noch aktiv ist, sind alle genannten Infos auf dem Mac gespeichert und damit für alle zugänglich, die sich Zugang zu diesem Mac verschaffen können.

Bilder sind schnell gespeichert

Safari kann den HTML-Code von Internet-Seiten speichern oder das ganze Layout inklusive Bilder und Animationen. Zusätzlich gibt es noch eine sehr einfache Methode, um eine Kopie eines Bildes auf der Festplatte zu speichern: Man klickt mit der Maus auf das Bild, hält die Maustaste gedrückt und zieht das Bild auf den Schreibtisch. Safari speichert dann das Bild, das im Browser sichtbar ist, auf der Festplatte. Das sollte man aber nur zu privaten Zwecken nutzen; vor der Nutzung auf anderen Internet-Seiten oder gar auf gedruckten Werken sollte man Bildqualität und Nutzungsrechte unbedingt mit dem Bildautoren klären.

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