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Bundesfinanzministerium warnt vor Phishing-Emails

10.05.2011 | 17:38 Uhr

Das Bundesfinanzministerium hat Internet-Nutzer heute in einer offiziellen Meldung zur Vorsicht aufgerufen. Seit dem Wochenende befinden sich Phishing-Emails im Umlauf, mit denen sensible Konto-Informationen gesammelt werden sollen.

Bundesfinanzministerium warnt vor Phishing-Emails ((C) Bundesministerium für Finanzen)
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© http://www.bundesfinanzministerium.de

In einer offiziellen Mitteilung rief das Bundesfinanzministerium heute alle Internet-Nutzer zur Wachsamkeit gegenüber Phishing-Emails auf. Seit dem Wochenende befinden sich laut der Behörde E-Mail-Anfragen in Umlauf, die sensible Nutzer-Daten sammeln sollen. Die Cyberkriminellen tarnen die Phishing-Nachrichten als persönliche Mitteilungen, denen zufolge die Betroffenen zu viel Einkommenssteuer gezahlt hätten. Im Anhang der Mail findet sich ein Antragsformular, das mit Konto- und Kreditkarteninformationen ausgefüllt und an die Absender zurückgeschickt werden soll.

Laut der E-Mail-Nachricht können betroffene das Formular nur online ausfüllen. Eventuellen Telefon-Anfragen schieben die Kriminellen einen Riegel vor und betonen in der Mitteilung, dass diese nicht beantwortet werden können. Das Bundesfinanzministerium ruft alle Empfänger der Mail-Nachrichten auf, diese zu ignorieren. Die Behörde verschicke eigenen Angaben zufolge, Steuerbescheide niemals per E-Mail. Auch nach sensiblen Konto-Daten werde nicht auf elektronischem Wege gefragt.

7 sichere Tipps gegen Phishing

Das Bundesfinanzministerium sei weiterhin nicht für Steuerbescheide zuständig, sondern die betreffenden Finanzämter der Städte. Mit diesen Anhaltspunkten sollte es Empfängern nicht schwer fallen, die Betrüger-E-Mails zu entlarven und umgehend in den virtuellen Papierkorb zu befördern.

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