Sicherheit
FTC soll Googles Datenschutz überprüfen
Die Verbraucherschutzorganisation Electronic Privacy Information Center hat die US-Börsenaufsicht aufgefordert, den Datenschutz von Googles Online-Applikationen wie Google Docs, Googlemail und Picasa zu überprüfen.
Erst vor einer Woche war ein Fehler aufgetreten, der unautorisierten Personen Zugriff auf Daten von Google-Anwendungen eingeräumt hatte. Im Unternehmensblog beschwichtigte die Produktmanagerin Jennifer Mazon am Dienstag, es seien nur 0,5 Prozent der Google-Nutzer potentiell von dem Fehler bedroht gewesen, der nun behoben sei.
Das Electronic Privacy Information Center will nun aber wissen, ob Googles Schutzmaßnahmen vor Missbrauch privater Daten ausreichend seien. Zudem solle Google offen über seine Datenschutzmaßnahmen berichten und seine Nutzungsbedingungen in punkto Verpflichtung zum Datenschutz überarbeiten. In einem weiteren Punkt fordert die Organisation Google dazu auf, fünf Millionen US-Dollar für Sicherheitsforschung bereit zu stellen. Zuletzt seien immer mehr Berichte über mangelnden Datenschutz aufgetaucht, schreibt die Electronic Privacy Information Center in ihrer Eingabe an die FTC: "Das jüngste Wachstum von Cloud-Computing-Services zeigt eine unerwartete Verlagerung von Daten, die auf privaten Computern individuell gepflegt wurden, hin zu Netzwerken, die von Administratoren gewartet werden." Kämen diese Daten in falsche Hände, könne aufgrund der Strukturen des Cloud-Computings großer Schaden entstehen.





Login über einen Foren Account
Gastposting
Gastbeiträge müssen erst freigeschaltet werden, bevor Sie auf der Seite erscheinen.