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Twitter hat Probleme mit Zertifikaten

28.07.2010 | 07:23 Uhr |

Alle integrierten Dritthersteller-Anwendungen waren am Montag in Twitter blockiert. Dabei plante der Mikro-Blogging-Dienst bereits im Mai, einige seiner digitalen Zertifikate zu aktualisieren.

Der Mikro-Blogging-Dienst Twitter ist schon wieder in den Schlagzeilen wegen einem Sicherheitszertifikat gelandet. Dieses Mal wurden integrierte Anwendungen von Dritt-Herstellern blockiert und konnten nicht mit Twitter zusammenarbeiten.

Am Montag meldeten Anwender von Tweetdeck , einem Programm zum Versenden von Nachrichten und Darstellung von Konversationen über Twitter, dass sie jetzt nur noch den Dialog "SSL Zertifikat von Equifax für *.twitter.com ist abgelaufen und/oder ungültig" sehen. Das Zertifikat wurde eingesetzt für die Twitter-API, über die Dritthersteller-Programme mit dem Twitter-Dienst Daten austauschen. Alle Versuche, am Montag sich mit den Entwicklern von Tweetdeck in Verbindung zu setzen, blieben erfolglos, aber Mitarbeiter von Twitter veröffentlichten schließlich eine Meldung auf ihrer Webseite: "Wir sind uns bewusst, dass einige Anwender Probleme mit dem verschlüsselten Datentransfer-Protokoll SSL bei der Anbindung an die Twitter-API erfahren und sind dabei, dies zu beheben." Die Meldung deutete an, dass es einige Zeit in Anspruch nehmen wird, da so viele Computer überprüft werden müssen.

Das Problem soll noch im Laufe des Tagen behoben worden sein und das neue Zertifikat nun ein Verfallsdatum von August 2011 ausweisen.

Beerits am 13. Juli gab Twitter in seinem Blog bekannt, dass Twitter an einem Problem von SLL und der Twitter-API arbeitet. In dem Blog weist Twitter ausdrücklich daraufhin, dass die Sicherheit der Benutzerkonten keinesfalls gefährdet ist. Twitter wusste im Vorfeld, dass ein Zertifikat bald ablaufen wird. John Adams , einer der Techniker bei Twitter, schrieb bereits im Mai von den Plänen, das Zertifikat für die Twitter-API zu erneuern. Ebenso muss das Zertifikat Verisign Call 3 EV (zuständig für die 256-Bit-Verschlüsselung), berichtete Adams im gleichen Blog .

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