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FTC untersucht Flash-Cookies

06.12.2010 | 07:10 Uhr |

Flash ist auf 98 Prozent aller Computer installiert, aber fast alle Webbrowser sind außerstande, die "kleinen Spionagedateien" dieser Adobe-Software zu entfernen

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Die US-Handelsbehörde FTC hat Untersuchungen eingeleitet , wie Adobes Flash -Installation Cookies auf dem Computer ablegt, berichtet Electronista . Datenschützer legten Beschwerden ein, dass die Standard-Einstellungen in Browsern offensichtlich die Flash-Cookies nicht zu löschen vermögen. Flash ist weltweit auf 98 Prozent aller Computer installiert und Untersuchungen zeigten, dass ein Löschen aller Cookies im Browser alle Programme, die Nutzereinstellungen brauchen, blockiert - aber nicht Flash . Für die nächsten zwei Monate hat FTC jetzt die Öffentlichkeit für Kommentare eingeladen.

Adobe hat in einer ersten Stellungsnahme beteuert, dass die Cookies in Flash nicht geeignet sind, um Benutzeraktionen zu verfolgen. Ein Pressesprecher von Adobe fügte hinzu, dass Adobe keinerlei Benutzerdaten ohne ausdrückliche Genehmigung speichert. Zur weiteren Entlastung weist Adobe auch daraufhin, dass die aktuelle Version von Googles Webbrowser Chrome Flash-Cookies löschen kann. En schwacher Trost, denn Browser mit weitaus höherem Verbreitungsgrad wie zum Beispiel Firefox von Mozilla oder der Internet Explorer von Microsoft können dies nicht.

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