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Sicherheitsexperte kritisiert iPhone

15.09.2008 | 08:59 Uhr |

Der Hacker Jonathan Zdziarski hat es entdeckt und live in einem Webcast demonstriert: Das iPhone macht intern Schnappschüsse und protokolliert somit, was der Anwender alles anstellt. Angeblich sind Ermittler mit dieser Funktion bereits Tatverdächtige auf die Spur gekommen.

Bei jedem Druck auf die Home-Taste speichert das iPhone ein Bildschirmfoto ab: Der Verkleinerungseffekt beim Schließen einer Applikation setzt einen Screenshot voraus. Obwohl diese Bilder temporär gespeichert werden, sollen laut Zdziarski bereits Forensiker diese Lücke genutzt haben, um wegen Mordes, Vergewaltigung oder Drogenhandels Tatverdächtigte zu erwischen. Der Hacker und Autor des bald erscheinenden Buches iPhone Forensics betont aber auch, dass man den direkten Zugriff auf das Telefon brauche. Das Knacken der Code-Sperre nimmt ebenfalls mindestens eine Stunde in Anspruch. Der Webcast ist vom O'Reilly Verlag aufgezeichnet worden und soll in Kürze bereit gestellt werden.

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