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Sicherheitsexperte über iPhone besorgt

24.09.2007 | 12:27 Uhr |

Marius van Oers, Sicherheitsforscher in McAfees niederländischen Avert-Labors zeigt sich um die Sicherheit des iPhones besorgt.

Zwar lasse es Apple nicht zu, dass Dritthersteller ihre Software auf das iPhone spielen, über Web-Applikationen könnten Hacker dennoch Zugriff auf das Telefon bekommen. Dabei würden Angreifer Sicherheitslücken im Browser Safari ausnutzen. "Es ist recht einfach, jemanden eine SMS oder ein E-Mail mit einem Web-Link zu schicken", erklärt van Oers. Eine manipulierte Seite könnte dann Code auf das iPhone einschleusen, die die Kontrolle über das Telefon erlaube. Auf der Black-Hat-Konferenz im August habe genau dies die Firma Independent Security Evaluators vorgestellt, die dabei ausgenützte Lücke in Safari habe Apple aber mittlerweile geschlossen. Van Oers hält es zudem für problematisch, dass Apple die Nutzung von Javascript auf Websites erlaube. Auch für Quicktime gebe es bereits einige Proof-of-Concept-Malware, die Angriffe ermöglichen könne. Wenn das iPhone auch in Europa ab November erhältlich sein werde, müsse Apple mit zunehmenden Angriffen auf das Telefon rechnen.

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