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Sicherheitsexperten sehen Mac OS X unter Exploit-Gefahr

08.06.2007 | 09:20 Uhr |

Analysten und Sicherheitsunternehmen sind sich einig: Mac OS X könnte in Zukunft ein Ziel von Hacker-Attacken beziehungsweise so genannter Exploits werden, auch wenn die theoretisch bestehende Gefahr bisher praktisch kaum existierte.

Ein Anlass zur Sorge bietet laut Rob Enderle von der Enderle Group ein kürzlich von Apple geschlossenes Sicherheitsleck. Das Patch führte dazu, dass ein Sicherheitsunternehmen innerhalb von 24 Stunden zur Demonstration ein Exploit des Sicherheitslecks zu Demonstrationszwecken veröffentlichte.

Diese Praxis sei in der Windows-Welt bekannt: Sobald Microsoft ein Sicherheitsleck beschreibt, arbeiten diverse Leute an entsprechenden Exploits. Sicherheitsexperten wünschen sich von Apple regulärere Updates (ähnlich wie der "Patch Tuesday" von Microsoft), außerdem sei Microsofts ASLR-System, das RAM-Anteile in Windows Vista nach dem Zufallsprinzip zuweist, ein sinnvoller Weg, mögliche Exploits auch unter Mac OS X zu verhindern.

Info: Mac CNN

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