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Sicherheitslücke: Apple empfiehlt iMessage statt SMS

21.08.2012 | 09:55 Uhr |

Apple hat auf die letzte Woche von dem Jailbreaker Pod2g aufgedeckte Sicherheitslücke in SMS mit einem Statement reagiert.

"Apple nimmt Sicherheit sehr Ernst," erklärt der iPhone-Hersteller. Die SMS-Technologie sei limitiert, da sie das Versenden von gefälschten Adressen ( Spoofing ) an beliebige Telefon erlaube. Apples eigenes iMessage-System hingegen überprüfe Adressen und schütze so vor derartigen Angriffen. Anwendern sollten daher besser iMessage vertrauen und bei SMS immer skeptisch sein, wenn diese sie auf eine unbekannte Adresse im Internet verweise.

Der Sicherheitsexperte Derek Halliday von Lookout Mobile Security erklärt, dass es relativ leicht sei, eine SMS wie von Pod2g geschrieben mit gefälschter Adresse zu erzeugen. Der Fehler beträfe alle Versionen von iOS inklusive der jüngsten Beta von iOS 6. iOS nutze die Information aus dem Feld "Reply to" um den Sender der SMS anzuzeigen, eine Möglichkeit der Verifikation wäre gegeben, wenn iOS sowohl die originale als auch die Antwort-Adresse anzeigen würde.

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