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Sicherheitslücke erlaubt Aktivierung gestohlener iPhones

23.05.2014 | 08:16 Uhr |

Mit einem einfachen Trick lässt sich Apples Aktivierungssperre für iPhone und iPad aushebeln. iTunes kommuniziert dann mit einem gefälschten iCloud-Server.

Einmal mehr steht Apples iOS auf dem Prüfstand. Zwei Hacker namens AquaXetine und MerrukTechnolog behaupten, die auf iPhone und iPad integrierte iCloud-Aktivierung umgangen zu haben. Damit sollen Smartphones und Tablets des Herstellers eigentlich nach einem Diebstahl unbrauchbar werden, da sie sich ohne entsprechendes Passwort nicht erneut aktivieren lassen.

Der in iOS 7 hinzugefügte Schutz kann jedoch mit einfachen Mittel ausgehebelt werden. Mit dem doulCi getauften Hack lässt sich dem iOS-Gerät vorgaukeln, mit einem offiziellen iCloud-Server von Apple verbunden zu sein, obwohl der Traffic eigentlich auf ein anderes System umgeleitet wird.


Unterstützt wird die Behauptung von Anwendern, die ihre iOS-Geräte auf diese Weise erneut aktivieren konnten. Dabei ist die Vorgehensweise sehr einfach: Es muss lediglich eine Modifikation der hosts-Datei auf PC oder Mac vorgenommen werden. Wird danach iTunes gestartet, so überträgt das angeschlossene iOS-Gerät die Bitte zur Aktivierung, die durch doulCi gewährt wird.

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