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Adobe stopft sechs kritische Löcher in Reader

12.01.2012 | 09:33 Uhr |

Adobe hat Sicherheitsupdates für den Reader 10 und die Version Reader 9 für Mac und Linux nachgeliefert.

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Reader 9 für Windows hatte Adobe bereits im Dezember in Folge eines Hackerangriffs mit manipulierten PDF-Dateien vorgelegt, vermutlich aus China stammende Hacker hatten unter anderem US-Rüstungsfirmen mit gefährlichen PDFs attackiert. Das Update für Reader 10 hatte aufgrund der Sandbox-Architektur auf sich warten lassen müssen, erklärt Adobe, für Mac- und Liux-Anwender von Reader 9 sei die Gefahr nicht so groß gewesen, dass sie ein schnelles Update gerechtfertigt hätte, heißt es weiter.

Das am Dienstag herausgegebene Update behebt nicht nur die beiden kritischen Fehler vom Dezember sondern schließt auch vier weitere Lücken. Die bisher nicht bekannten Fehler hatten Forscher von Googles Sicherheitsteam, Secunia und HP Tipping Point entdeckt und an Adobe berichtet.

Reader 9.5 und 10.1.2 enthalten nun auch Werkzeuge für IT-Administratoren, mit denen diese Java-Script in bestimmten PDFs abschalten können. Als vertrauenswürdig eingestufte Dateien können Java Script aber weiter nutzen, bisher konnten Administratoren Java Script nur global an- oder ausschalten. Die Updates für Windows und OS X stellt Adobe auf seiner Website bereit.

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