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Sicherheitslücke in Cisco-Routern

23.08.2004 | 10:25 Uhr |

Der Networking-Spezialist Cisco Systems warnt seine Kunden vor einer Sicherheitslücke in seinen Routern, die sie für so genannte Denial-of-Service-Attacken anfällig machen.

Betroffen sind Geräte, die mit den Versionen 12.OS, 12.2 und 12.3 von Ciscos Internetwork Operating System (IOS) arbeiten. Hacker können die Systeme dann mit Angriffen lahm legen, wenn dauerhaft Datenpakete an Cisco-Router gesendet werden, die mit dem Protokoll Open Shortest Path First (OSPF) konfiguriert sind. Experten halten die Gefahr einer Attacke allerdings für gering, weil dazu sowohl unternehmensinterne Kenntnisse als auch Cisco-Know-how erforderlich sind. Das größte Sicherheitsrisiko gehe deshalb von ehemaligen Mitarbeitern aus. Cisco bietet für das Problem bereits ein Patch an. (pg)

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