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Sieben Indie-Spiele im Schnäppchen-Angebot

30.05.2013 | 10:50 Uhr |

Im achten Humble Bundle gibt es sieben Spiele zu einem Preis, den Sie festlegen - darunter Perlen wie Dear Esther und Hotline Miami. Alle Spiele kommen ohne Kopierschutz.

Unter dem Titel "the Humble Indie Bundle 8" steht das mittlerweile achte Spiele-Paket zum Download bereit - zu einem Preis, den Sie bestimmen. Sie dürfen dabei 1 Cent zahlen, 10 oder 100 Dollar - ganz wie Sie wollen. Die optionalen Steam-Keys erhalten Sie aber nur, wenn Sie mindestens 1 Dollar bezahlen. Das Retro-GTA "Hotline Miami" und die Natur-Simulation "Proteus" gibt es nur dazu, wenn Sie mindestens einen Cent mehr als den aktuellen Durchschnittspreis zahlen, der zum Zeitpunkt der Artikel-Recherche bei 5,69 Dollar lag. Ansonsten im Paket: Little Inferno, Awesomenauts, Capsized, Thomas Was Alone und Dear Esther. Letzteres ist ein Zwischending aus Spiel und Poesie und beginnt auf einer schottischen Insel so: "Liebe Esther. Die Möwen landen hier nicht mehr". Doch wer ist Esther? Wohin führt den Spieler dieser Weg? Dear Esther ist auch ein Experiment in Sachen Storytelling.

Alle Spiele sind frei von Kopierschutz und laufen auf Windows-Rechnern, Macs und Linux-PCs. Dear Esther kann unter Linux aber noch ein paar Bugs haben, räumen die Entwickler ein und versprechen, daran zu arbeiten. Wie üblich beim Humble Bundle kann man nicht nur frei wählen, wieviel man bezahlen möchte, sondern auch, an wen das Geld geht. Zur Wahl stehen drei Schieberegler: Entwickler, Spenden für den guten Zweck und Trinkgeld für die Schnürer des Pakets. Am Ende des Vorgangs geben Sie Ihre Mail-Adresse ein, an welche die Download-Links geschickt werden. Es ist wichtig, dass Sie eine gültige Adresse eingeben. Wahlweise verschicken Sie das Paket als Geschenk mit dem Häkchen bei "Is this order a gift?".

Was andere aktuell bezahlen lässt sich live in der Statistik verfolgen. Wie immer beim Humble Bundle sind Windows-Nutzer am wenigsten freigiebig: Sie zahlen derzeit 5,31 Dollar im Schnitt. Mac-Nutzer geben 6,71 und Linux-User durchschnittlich 8,69 Dollar aus. Am meisten zahlte bislang übrigens ein gewisser "notch" - das ist der Spitzname des Minecraft-Entwicklers Markus Persson. Dieser wurde erst gestern von Sony mit einer goldenen Playstation zur E3 eingeladen. Notch zahlte 5.000 Dollar für das Spiele-Paket

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